Jeder möchte gerne strahlend weiße Zähne besitzen. Doch nicht alle haben sie. Ein Makel wie viele meinen. Die Lösung heißt Bleaching - Weiße Zähne für alle. Zu schön um wahr zu sein?
Tee, Kaffee, Rotwein oder etwa Tabak? Falls Sie eine oder mehrere dieser Genussmittel öfter genießen, haben Sie die Antwort auf verfärbte Zähne. Die enthaltenen Farbstoffe können sich im Zahnschmelz einlagern und zu den typischen Verfärbungen führen. Da die Farbstoffe von außen kommen, werden sie "extrinsisch" genannt. Verfärbungen die von innen kommen nennt man "intrinsisch". Sie können von Füllungsmaterialien (Amalgam oder Wurzelfüllungen), Medikamenten (Tetrazyklin) oder aber von Verletzungen des Zahnes stammen. Abgestorbene Zähne verfärben sich mit der Zeit grau, da sie nicht mehr ernährt werden. Oberflächliche Ablagerungen überziehen den Zahn nur wie eine Patina und können leicht entfernt werden (Politur). Im Rahmen einer Individualprophylaxe kann der Zahnarzt feststellen, um welche Verfärbungen es sich handelt. Bei den oberflächlichen Belägen, reicht eine Politur der Zähne vollkommen aus. Handelt es sich aber um extrinsische oder intrinsische Verfärbungen, kommen mehrere Behandlungsmöglichkeiten in Frage.
Hat ein so nachgedunkelter Zahn schon eine Wurzelkanalfüllung, wird erst einmal nur dieser behandelt. Dazu muss der Zahn geöffnet werden. An der Stelle, wo sich einst der obere Anteil des Zahnnerven befand (etwa 2-3mm unter der Schneidekante eines Frontzahnes), wird ein wenig Watte mit 3%igem Wasserstoffsuperoxid, oder Natriumperborat-Lösung getränkt und in den Zahn eingebracht. 3 bis 5 Tage sollte diese Watte im Zahn bleiben. Abschließend wird der Zahn mit einer farblich passenden Kunststoffüllung verschlossen. Das Bleichen von gesunden Zähnen ist weniger aufwendig. Hier können Sie sich in der Praxis behandeln lassen, oder sich über mehrere Tage Zuhause selbst behandeln. Das nennt man entweder "Office-Bleaching" oder "Home-Bleaching".
Für "Eilige" bietet sich das "Office-Bleaching" an. Hier werden die Zähne in ca. 2 Stunden beim Zahnarzt aufgehellt. Ein konzentriertes Bleichmittel wird unter Kofferdam auf die Zähne aufgebracht und mit Licht oder Laser aktiviert. Dabei zerfällt das Wasserstoffsuperoxid und aktiver Sauerstoff wird frei. Durch einen Oxidationsprozess werden die Farbstoffe zerstört, - der Zahn wird heller.
Alternativ kann, unter zahnärztlicher Kontrolle, auch Zuhause gebleicht werden. Dafür muss eine Plastikschiene für Ihre Zähne hergestellt werden. Sie muss exakt passen, da sie nachts mit dem Bleichmittel auf die Zähne gesetzt wird. Überquellendes Bleichmittel könnte sonst das Zahnfleisch oder die Mundschleimhaut angreifen und zu Beschwerden führen. Nach etwa einer Woche ist das Bleichen beendet.
Zum Abschluss der Behandlung werden die nun wieder weiß erstrahlten Zähne mit Fluorid gehärtet, um die äußerste Fluoridschicht des Zahnes zu ersetzen und Karies vorzubeugen.
Es kann natürlich, wie immer, auch zu Nebenwirkungen kommen. Diese treten meist beim "Home-Bleaching" auf, da nachts nicht kontrolliert werden kann, ob Bleichmittel austritt. Dadurch können Zahnfleisch oder Mundschleimhautbeschwerden auftreten. Sie klingen nach ein paar Tagen wieder ab. Nach dem Bleichen der Zähne, müssen vorhandene Kunststoffüllungen eventuell ausgetauscht werden, da sie nicht mit aufgehellt werden und farblich nicht mehr passen. Möglich sind auch vorübergehend überempfindliche Zähne oder Zahnhälse.
Zahnärztliche Praxis Dr. Muhle und Partner
Gemeinsam für schöne gesunde Zähne.